Föhnphase 2013 Frühstart am 23. Oktober – erster nutzbarer Tag der Föhn-Saison Die Feuchtigkeit der Front ist morgens schon weiter als gedacht An der Nordkette fliegen wir am wolkenverhüllten Hang entlang Manchmal reißt der Wind eine Lücke in die Wolken… …doch am Arlbergpass steht schon die erste Schauerlinie, die uns zur Umkehr zwingt Im November und Dezember folgen viele schwach-föhnige Tage, die nicht zum Streckenfliegen reichen Erst der 28. Dezember bringt wieder eine schwache, seltene kalt-trockene Föhnlage An manchen Stellen gut gekennzeichnete Rotorbänder… Doch im Westen komplett trockene, blaue Wellen Der Zugspitzgletscher aus FL 130 Starkes Panorama an den Miemingern …jedoch nur schwacher Wind an den Hängen Einzig die Nordkette bei Innsbruck feuert wie verrückt… … weil der Brenner wie immer einen Strömungskanal durch den Hauptkamm bildet Hangfliegen in diesen Bergen macht einfach süchtig Turbulatoren am Stanser Joch Ein Kaltluftsee im Zillertal – der einzig sichtbare an diesem Tag. Wir nahmen dieses Warnzeichen nicht ernst genug… … um bei nachmittäglicher, eiskalter Windstille stumpf in Krün einzurasten (Foto: Jennifer) Am 04. Januar, diesmal mit Turbo bewaffnet (Es ist zu laut!)… …gehe ich mit Google dem Phänomen des kalten Winterföhns genauer auf die Spur Der Einstieg direkt zur Zugspitze ist uns neu, funktioniert aber tadellos Der Tag hat gerade die richtige Feuchte für meinen Geschmack …oder vielleicht nur ein bisschen zu viel Der Blick ins Flachland ist gespenstisch dunkel Die Welle am Wetterstein steht zuverlässig… …und bringt uns auf FL 130 zurück Die Täler hingegen sind so kalt, dass der wärmere Wind an den Hängen nicht durchkommt Auf anderen Hängen stehen 50 km/h Wind, aber es kommt wegen der extremen Stabilität der unten kalten Luft nicht zu einer nutzbaren Hebung Das erklärt auch die rätselhafte Außenlandung wenige Tage zuvor. Wir beschließen, zurück in die Welle zu fliegen, bevor es zu spät ist Im tiefsten Karwendel habe ich die Standardstelle inzwischen herausgefunden Google holt uns eine Freigabe auf FL 140… …FL150 ..FL160 Danke an Innsbruck Radar für diese einmaligen Momente kurz vor der Dunkelheit! In den Tälern dämmert es schon, der Ahornboden sieht sehr gefroren aus Dann stürzen wir mit 350 km/h ins Flachland zurück SS minus 2 Minuten – ein letzter Blick zurück Teilen Sie dies mit: Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X Gefällt mir Wird geladen …